Ein starkes Team…
…wenn’s drauf ankommt.

Verpflichtung zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

 

Unter bestimmten Voraussetzungen muss von den vorgenannten Stellen nach den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes ein sog. Datenschutzbeauftragter (zum Begriff „Datenschutzbeauftragter“) bestellt werden. Diese Verpflichtung besteht dann, wenn

  • in der Regel mehr als 9 Personen (festangestellte Mitarbeiter, Aushilfen, Azubis, Praktikanten, Leiharbeiter, etc.) mit der automatisierten Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten befasst sind,
  • in der Regel mehr als 20 Personen (festangestellte Mitarbeiter, Aushilfen, Azubis, Praktikanten, Leiharbeiter, etc.) mit der nicht-automatisierten Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten befasst sind,
  • unabhängig von der Personenzahl automatisierte Verarbeitungen vorgenommen werden, die einer Vorabkontrolle unterliegen (insbesondere bei der automatisierten Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung besonders sensibler Daten wie z.B. Gesundheitsdaten) oder
  • unabhängig von der Personenzahl personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung oder für Markt- und Meinungsforschung automatisiert verarbeitet werden (z.B. Auskunfteien, Adressverlage).

Zum Datenschutzbeauftragten kann ein Mitarbeiter der verantwortlichen Stelle, der über die gesetzlich geforderte Zuverlässigkeit und (!) Fachkunde (vgl. § 4 f II S. 1 BDSG) verfügt, bestellt werden. Alternativ kann unter den gleichen Voraussetzungen ein externer Datenschutzbeauftragter (z.B. Rechtsanwalt; vgl. "Vorteile eines externen Datenschutzbeauftragten") bestellt werden.