Ein starkes Team…
…wenn’s drauf ankommt.

Vorteile eines externen Datenschutzbeauftragten

Die Bestellung eines Rechtsanwalts zum externen Datenschutzbeauftragten bietet gegenüber einer „internen“ Lösung zahlreiche Vorteile:

  • Bereits ab Vertragsschluss ist hohe Fachkunde (Erfüllung der Voraussetzungen des (§ 4 f II S. 1 BDSG) und Praxiserfahrung gegeben.
  • Der externe Datenschutzbeauftragte ist auch kurzfristig und anlassbezogen verfügbar.
  • Interessenkollisionen wegen anderer Aufgaben im Unternehmen werden vermieden:

ACHTUNG HAFTUNGSFALLE:

Häufig wird – eigentlich naheliegend - der Leiter der EDV-Abteilung zum Datenschutzbeauftragten des Unternehmens bestellt, da dieser mit den Datenverarbeitungsvorgängen im Haus am besten vertraut ist. Diese Bestellung ist jedoch nach herrschender Meinung unwirksam, da dem Leiter der EDV-Abteilung wegen möglicher Interessenkonflikte die gem. § 4 f II S. 1 BDSG erforderliche „Zuverlässigkeit“ fehlt. Der verantwortlichen Stelle droht deshalb gem. § 43 I Nr. 2 BDSG die Verhängung eines Bußgeldes (siehe „Verhängung eines Bußgeldes, § 43 BDSG“).

  • Die intern ausgeübten Haupttätigkeiten der Mitarbeiter werden durch die Zusatzbelastung, die die Bestellung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten zwangsläufig mit sich bringt, nicht beeinträchtigt.
  • Externe Datenschutzbeauftragte verfügen infolge ihrer Neutralität über besondere Vermittlungsfähigkeiten, zum Beispiel bei Konflikten zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern.
  • Die Kosten eines externen Datenschutzbeauftragten sind für die verantwortliche Stelle kalkulierbar.
  • Es entstehen keine fortlaufenden Nebenkosten für Ausbildung/Fortbildung von Mitarbeitern (vgl. § 4 f III S. 7 BDSG) als Datenschutzbeauftragte in Zeiten stetig wachsender rechtlicher Anforderungen.
  • Im Gegensatz zu internen betrieblichen Datenschutzbeauftragten genießt die „externe Lösung“ keinen Sonderkündigungsschutz